Der Begriff Achtsamkeit meint, sich auf die Erfahrung des gegenwärtigen Augenblicks zu konzentrieren, diese wahrzunehmen und dabei eine freundliche und wohlwollende innere Haltung einzunehmen.

In der Praxis der Achtsamkeit wird der Fokus der Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt gerichtet. Im Alltag setzt die Achtsamkeit bei den eigenen körperlichen Bedürfnissen  und Empfindungen an. Wir erkennen unsere Alltagstätigkeiten, Gewohnheitsmuster und Prioritäten.

Die Achtsamkeit hilft uns, wahrzunehmen wie Lebensumstände auf uns wirken, unser eigenes Tempo zu finden und zu erkennen was für uns gut und wichtig ist und was nicht.

Achtsamkeit ist einen Art der Aufmerksamkeit, derer wir uns bewusst sind. Wenn wir achtsam sind, wissen wir was wir tun und wie wir dabei empfinden.

Durch die erweiterte Präsenz in der Achtsamkeit gewinnen wir eine klare Sicht für uns selbst und auf die Dinge wie sie sind. Sie lässt uns die Kostbarkeit und Einzigartigkeit des gegenwärtigen Augenblicks bewusst werden.

Achtsamkeit befähigt uns, innere Ruhe, Gelassenheit und Klarheit auch angesichts körperlicher oder seelischer Schmerzen und trotz schwieriger Lebensumstände zu finden.

Letztlich geht es darum immer weniger automatisch zu funktionieren, immer bewusster, immer entspannter zu werden und mehr und mehr Freude im Leben zu erfahren.


- klares Sehen und mitfühlendes Halten unserer Erfahrung – sind voneinander abhängig wie die Flügel eines großen Vogels. Gemeinsam befähigen sie uns zu fliegen und frei zu sein.                                                                                                             Tara Brach
                                                                                                                                                 
- Achtsamkeit strebt nichts an. Sie sieht einfach, was bereits da ist.
                                                                                                 Mahathera Gunarantana